Aug. 6, 2026

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz kommt auf Hilfsmittelerbringer ein pauschaler Vergütungsabschlag von 3 Prozent zu. Für viele Sanitätshäuser und orthopädieschuhtechnische Betriebe stellt sich damit die Frage: Wie lassen sich sinkende Erlöse bei gleichzeitig steigenden Kosten auffangen? Die Antwort liegt häufig nicht in neuen Preisverhandlungen, sondern in den eigenen Prozessen.
Ab dem 1. Januar 2027 gilt für viele Hilfsmittelversorgungen ein pauschaler Vergütungsabschlag von 3 Prozent. Betroffen sind auch individuelle Versorgungen wie orthopädische Einlagen. Die Kürzung erfolgt unabhängig davon, wie aufwendig die Versorgung tatsächlich ist.
Auf den ersten Blick mögen 3 Prozent überschaubar erscheinen. In der Praxis summiert sich die Kürzung jedoch über alle Versorgungen hinweg und wirkt direkt auf die Marge.
Gleichzeitig steigen Personal-, Energie- und Materialkosten weiter. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden also enger, während die Anforderungen an Qualität, Beratung und Dokumentation unverändert hoch bleiben.
Die entscheidende Frage lautet nicht: Wie hole ich die 3 Prozent zurück? Sondern: Wo verliere ich heute bereits Zeit, Ressourcen und Geld?
Viele Betriebe kennen die typischen Herausforderungen:
• Daten werden mehrfach erfasst
• Informationen müssen zwischen Abteilungen weitergegeben werden
• Rückfragen verzögern Abläufe
• Medienbrüche kosten Zeit
• Prozesse hängen vom Wissen einzelner Mitarbeiter ab
Jeder einzelne Vorgang kostet nur wenige Minuten. In Summe entsteht daraus jedoch ein erheblicher Aufwand. Genau dort liegt oft das größte Potenzial.
Wenn Erlöse sinken, werden Prozesse zum Wettbewerbsfaktor
Die Vergütungssätze können Sanitätshäuser nicht beeinflussen. Die eigenen Abläufe dagegen schon. Deshalb rückt ein Thema stärker in den Fokus: Prozesseffizienz.
Wer Analyse, Beratung, Produktion und Nachbetreuung besser miteinander vernetzt, spart nicht nur Zeit. Er schafft die Voraussetzungen, um auch unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen wirtschaftlich zu arbeiten.
Denn jede vermiedene Doppelarbeit, jede eingesparte Rückfrage und jeder reduzierte Medienbruch hilft dabei, die Auswirkungen sinkender Margen abzufedern. Genau hier setzt der molibso-Prozess an
Mit dem molibso-Prozess werden Kundendaten, Analyse, Produktempfehlung, Hilfsmittelproduktion und Nachbetreuung in einem durchgängigen digitalen Workflow miteinander verbunden.
Das sorgt für:
• weniger Medienbrüche
• weniger doppelte Datenerfassung
• mehr Transparenz
• schnellere Abläufe
• höhere Effizienz im Arbeitsalltag
Das Ziel ist dabei nicht Digitalisierung um der Digitalisierung willen. Das Ziel lautet: Mehr Kunden bei gleichem Ressourceneinsatz versorgen zu können.
Fazit
Der neue 3 Prozent Abschlag wird die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe spürbar verändern. Die verlorene Marge lässt sich nicht vermeiden. Umso wichtiger wird es, die eigene Prozesskostenseite im Blick zu behalten.
Denn wer heute effizient arbeitet, ist morgen besser auf den steigenden Kostendruck vorbereitet.
Mai 30, 2026

Mit dem ersten stationären Store auf der Düsseldorfer Königsallee hat Running Point einen wichtigen Schritt vom reinen Online‑Fachgeschäft in den stationären Handel gemacht. In exponierter Lage – direkt neben Tennis Point und mit direktem Durchgang zwischen beiden Stores – trifft digitales Know-how nun auf persönliche Beratung.
Seit rund einem Monat ist dort auch das dyneos‑System im Einsatz. Die Messtechnik wurde bodengleich in die Fläche integriert und fügt sich nahtlos in das hochwertige Store‑Konzept auf der Kö ein.
Die Technik bei Running Point im Überblick
Installiert ist eine 2 m lange Druckmessplatte, eingebaut in eine bodengleiche Gangstrecke, sodass ganz natürlich darüber gejoggt werden kann. Ergänzt wird das System durch ein Full‑HD‑USB‑Kamerasystem, unser Signature Light sowie einen Bedienkiosk mit 24″‑Touchscreen. Für die Analyse kommt die dyneos SMART‑Software zum Einsatz.
Weitere Infos unter: https://www.running-point.de
Mai 10, 2026

Die Orthopädie Schuhtechnik bmo in Wermelskirchen ist weitergewachsen und hat ihren neuen, größeren Betrieb inzwischen eröffnet – nur wenige Meter vom bisherigen Standort entfernt. Mit dem Umzug schafft das Team um Inhaber Volkan mehr Raum für moderne Versorgung und effiziente Abläufe.
Ein fester Bestandteil der neuen Räumlichkeiten ist das dyneos‑System. Besonders hervorzuheben: bm‑ortho ist der erste Betrieb, der unsere neue Kamerahalterung einsetzt.
Die Technik bei bmo im Überblick
Zum Einsatz kommt eine 2 m lange Druckmessplatte, die vollständig in eine 4,30 m lange Gangstrecke integriert ist. Ergänzt wird das System durch einen Bedienkiosk mit 24″‑Touchscreen, ein Full HD USB-Kamerasystem und unser Signature Light. Die Auswertung erfolgt über die dyneos SANI‑Software, die eine strukturierte und hygienische Erfassung der Messdaten ermöglicht.
Weitere Infos zum Betrieb: www.bm-ortho.de
März 19, 2026

Das dyneos‑System ist jetzt auch in der Schweiz im Einsatz. Bei der Bissegger Orthopädie AG entstand bereits vor der technischen Umsetzung ein persönlicher Austausch: In entspannter Atmosphäre lernten sich die Teams kennen und legten damit den Grundstein für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Im Betrieb selbst wurde das dyneos‑System vollständig integriert und ergänzt das individuelle Laden‑ und Versorgungskonzept von Bissegger Orthopädie optimal.
Die Technik bei Bissegger Orthopädie im Überblick
Installiert ist eine 2 m lange Druckmessplatte, eingelassen in eine 4,30 m lange An‑ und Auslaufstrecke. Zum System gehören außerdem ein Bedienkiosk mit 24″‑Touchscreen sowie das Full HD USB-Kamerasystem und Signature Light, die dyneos SANI‑Software, ein 2D‑Scanner und das Werkstatt‑Tool InsolePro zur effizienten Einlagenfertigung.
Weitere Infos unter: www.ortho-bissegger.ch
Feb. 9, 2026

Peters Sports zählt zu unseren langjährigsten Kunden: Bereits vor rund zehn Jahren entschied sich das Sportfachgeschäft in Luxemburg für eines unserer ersten dyneos-Systeme. Nun stand ein technisches Upgrade an: Das bestehende System der ersten Generation wurde vollständig durch ein System der vierten Generation ersetzt. Gleichzeitig wurde die Laufstrecke erweitert und technisch optimiert, um aktuelle Anforderungen an Analyse und Beratung optimal zu erfüllen.
Die Technik bei Peters Sports im Überblick
Zum Einsatz kommt eine 2 m lange Druckmessplatte mit bodengleichem Einbau in eine mehrere Meter lange Laufstrecke. Ergänzt wird das Setup durch eine Full‑HD‑Kamera, unser Signature Light, ein Bedienkiosk mit neuem Design in der CI des Ladens sowie die dyneos SMART‑Software zur strukturierten Lauf- und Ganganalyse.
Weitere Infos unter: https://www.peters-sports.lu