3 Prozent weniger Vergütung für Hilfsmittelerbringer

3% weniger Vergütung

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz kommt auf Hilfsmittelerbringer ein pauschaler Vergütungsabschlag von 3 Prozent zu. Für viele Sanitätshäuser und orthopädieschuhtechnische Betriebe stellt sich damit die Frage: Wie lassen sich sinkende Erlöse bei gleichzeitig steigenden Kosten auffangen? Die Antwort liegt häufig nicht in neuen Preisverhandlungen, sondern in den eigenen Prozessen.

Ab dem 1. Januar 2027 gilt für viele Hilfsmittelversorgungen ein pauschaler Vergütungsabschlag von 3 Prozent. Betroffen sind auch individuelle Versorgungen wie orthopädische Einlagen. Die Kürzung erfolgt unabhängig davon, wie aufwendig die Versorgung tatsächlich ist.

Auf den ersten Blick mögen 3 Prozent überschaubar erscheinen. In der Praxis summiert sich die Kürzung jedoch über alle Versorgungen hinweg und wirkt direkt auf die Marge.

Gleichzeitig steigen Personal-, Energie- und Materialkosten weiter. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden also enger, während die Anforderungen an Qualität, Beratung und Dokumentation unverändert hoch bleiben.

Die entscheidende Frage lautet nicht: Wie hole ich die 3 Prozent zurück? Sondern: Wo verliere ich heute bereits Zeit, Ressourcen und Geld?

Viele Betriebe kennen die typischen Herausforderungen:
• Daten werden mehrfach erfasst
• Informationen müssen zwischen Abteilungen weitergegeben werden
• Rückfragen verzögern Abläufe
• Medienbrüche kosten Zeit
• Prozesse hängen vom Wissen einzelner Mitarbeiter ab

Jeder einzelne Vorgang kostet nur wenige Minuten. In Summe entsteht daraus jedoch ein erheblicher Aufwand. Genau dort liegt oft das größte Potenzial.

Wenn Erlöse sinken, werden Prozesse zum Wettbewerbsfaktor

Die Vergütungssätze können Sanitätshäuser nicht beeinflussen. Die eigenen Abläufe dagegen schon. Deshalb rückt ein Thema stärker in den Fokus: Prozesseffizienz.

Wer Analyse, Beratung, Produktion und Nachbetreuung besser miteinander vernetzt, spart nicht nur Zeit. Er schafft die Voraussetzungen, um auch unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen wirtschaftlich zu arbeiten.
Denn jede vermiedene Doppelarbeit, jede eingesparte Rückfrage und jeder reduzierte Medienbruch hilft dabei, die Auswirkungen sinkender Margen abzufedern. Genau hier setzt der molibso-Prozess an

Mit dem molibso-Prozess werden Kundendaten, Analyse, Produktempfehlung, Hilfsmittelproduktion und Nachbetreuung in einem durchgängigen digitalen Workflow miteinander verbunden.

Das sorgt für:
• weniger Medienbrüche
• weniger doppelte Datenerfassung
• mehr Transparenz
• schnellere Abläufe
• höhere Effizienz im Arbeitsalltag

Das Ziel ist dabei nicht Digitalisierung um der Digitalisierung willen. Das Ziel lautet: Mehr Kunden bei gleichem Ressourceneinsatz versorgen zu können.

Fazit

Der neue 3 Prozent Abschlag wird die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe spürbar verändern. Die verlorene Marge lässt sich nicht vermeiden. Umso wichtiger wird es, die eigene Prozesskostenseite im Blick zu behalten.
Denn wer heute effizient arbeitet, ist morgen besser auf den steigenden Kostendruck vorbereitet.