Festbeträge unter Druck: Warum dokumentierte Prozesse zum Wettbewerbsvorteil werden

Festbeträge unter Druck: Warum dokumentierte Prozesse zum Wettbewerbsvorteil werden

Festbeträge unter Druck

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wird das System der Festbeträge im Hilfsmittelbereich neu ausgerichtet werden. Künftig könnten Kalkulationsdaten, Arbeitszeiten und weitere wirtschaftliche Kennzahlen stärker in den Fokus rücken. Für Sanitätshäuser und orthopädieschuhtechnische Betriebe wird damit eine Fähigkeit immer wichtiger: die eigenen Leistungen nachvollziehbar dokumentieren und belegen zu können.

Der 3 Prozent-Abschlag und die gedeckelten Vergütungen stehen derzeit im Mittelpunkt vieler Diskussionen rund um das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Weniger Aufmerksamkeit erhält eine weitere Änderung, die langfristig erhebliche Auswirkungen auf die Hilfsmittelversorgung haben könnte: die geplante Neuausrichtung des Festbetragssystems.

Im Zuge der Reform sollen künftig umfangreichere Kalkulations- und Marktdaten berücksichtigt werden. Gleichzeitig erhält der GKV-Spitzenverband zusätzliche Möglichkeiten, wirtschaftliche Kennzahlen und Preisstrukturen auszuwerten.

Für viele Betriebe stellt sich damit eine grundlegende Frage: Wie transparent und nachvollziehbar sind die eigenen Prozesse heute bereits dokumentiert?

Qualität allein reicht nicht immer aus

Gerade in der Orthopädieschuhtechnik und in Sanitätshäusern entstehen hochwertige Versorgungen häufig durch Erfahrung, handwerkliches Know-how und persönliche Beratung. Viele dieser Leistungen sind jedoch nur schwer sichtbar, wenn sie nicht entsprechend dokumentiert werden.
Je stärker wirtschaftliche Kennzahlen künftig in Entscheidungen einfließen, desto wichtiger wird es, die eigene Arbeit nachvollziehbar darstellen zu können. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem auch um Transparenz: Welche Analyse wurde durchgeführt? Welche Erkenntnisse haben zur Versorgung geführt? Welche Arbeitsschritte waren notwendig? Welche Daten liegen vor? Eine transparente Dokumentation wird somit ein Teil der Wirtschaftlichkeit des Betriebes.

Bisher wurde eine saubere Dokumentation häufig vor allem als bürokratische Pflicht wahrgenommen, obwohl sie jedoch weit mehr leisten kann.

Denn wer Informationen strukturiert erfasst und zentral verfügbar macht, schafft eine Grundlage für:
• nachvollziehbare Entscheidungen
• einheitliche Abläufe
• transparente Prozesse
• langfristige Auswertungen
• eine bessere Kalkulationsfähigkeit

Gerade in einem wirtschaftlich anspruchsvolleren Umfeld können diese Faktoren zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden. Doch Daten nur zu erfassen reicht nicht aus. Die größte Herausforderung besteht nämlich oft nicht im Sammeln von Daten, sondern in ihrer Verfügbarkeit. Und genau an dieser Stelle wird es oft brenzlig, denn in vielen Betrieben befinden sich Informationen verteilt auf unterschiedliche Systeme, Dateien oder sogar Papierdokumente.

Die Folge:
• Informationen müssen gesucht werden
• Daten werden mehrfach erfasst
• Zusammenhänge gehen verloren
• Auswertungen werden erschwert

Ein durchgängiger digitaler Workflow kann dazu beitragen, diese Informationen zusammenzuführen und entlang des gesamten Versorgungsprozesses nutzbar zu machen.

Wie der molibso-Prozess unterstützt

Genau hier setzt der molibso-Prozess an: Kundendatenerfassung, Analyse, Produktempfehlung, Produktion und Nachbetreuung werden digital miteinander verknüpft. Informationen stehen dort zur Verfügung, wo sie benötigt werden, und können entlang des gesamten Prozesses genutzt werden.
Dadurch entsteht nicht nur mehr Effizienz im Alltag, sondern auch eine strukturierte Datenbasis, die Transparenz schafft und Prozesse nachvollziehbar macht.

Fazit

Die geplanten Änderungen am Festbetragssystem werden ihre Auswirkungen nicht von heute auf morgen entfalten. Schon jetzt zeigt sich jedoch eine Entwicklung: Daten, Dokumentation und Transparenz gewinnen an Bedeutung.
Wer seine Prozesse strukturiert abbildet und Informationen nachvollziehbar verfügbar macht, schafft die Grundlage für mehr Wirtschaftlichkeit, bessere Entscheidungen und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

nordiska setzt auf das easy2go-System

nordiska setzt auf das easy2go-System

nordiska kauft easy2go

Mit dem easy2go-System geht der Profi-Shop für Medizinbedarf & Pflege einen weiteren Schritt in Richtung flexibler und nachhaltig organisierter Gesundheitsförderung. Das Unternehmen hat sich bewusst für die mobile Lösung entschieden, um Gesundheitstage künftig eigenständiger, unkomplizierter und regelmäßig durchführen zu können.

Im Mittelpunkt der Entscheidung stand der Wunsch nach mehr Flexibilität bei der Planung und Umsetzung der Gesundheitsmaßnahmen. Durch das easy2go-System können Inhalte individuell eingesetzt und Termine unabhängig von externen Faktoren organisiert werden. Gleichzeitig ermöglicht die Lösung eine einfache Durchführung der Gesundheitstage direkt vor Ort.

nordiska integriert Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Besonders überzeugt hat nordiska die Kombination aus intuitiver Bedienung, hoher Flexibilität und der Möglichkeit, Gesundheitsangebote selbstständig umzusetzen. Dadurch können Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung langfristig und bedarfsgerecht in den Unternehmensalltag integriert werden.

Wir freuen uns, nordiska bei der Umsetzung ihrer Gesundheitsmaßnahmen zu unterstützen und wünschen ihnen viel Erfolg mit dem neuen easy2go-System.

Steigende Kosten, gedeckelte Vergütungen: Wie Betriebe wirtschaftlich bleiben können

Steigende Kosten, gedeckelte Vergütungen: Wie Betriebe wirtschaftlich bleiben können

Gedeckelte Vergütungen

Der 3-Prozent-Abschlag auf Hilfsmittelversorgungen sorgt aktuell für viel Aufmerksamkeit. Weniger im Fokus steht eine weitere Regelung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes, die für viele Sanitätshäuser und orthopädieschuhtechnische Betriebe langfristig sogar größere Auswirkungen haben könnte: die Deckelung von Vergütungssteigerungen. Wenn Kosten steigen, Erlöse aber nur noch begrenzt wachsen dürfen, rückt die Wirtschaftlichkeit der eigenen Prozesse stärker in den Fokus.

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz werden Vergütungssteigerungen bei Hilfsmittelverträgen künftig stärker begrenzt. Grundlage hierfür ist die sogenannte Grundlohnrate. Für die Jahre 2027 bis 2029 wird diese Obergrenze zusätzlich um einen Prozentpunkt abgesenkt. Eine vollständige Refinanzierung steigender Personal- und Sachkosten wird dadurch zunehmend schwieriger.

Für viele Betriebe mag diese Regelung zunächst weniger greifbar erscheinen als der 3-Prozent-Abschlag. Tatsächlich könnte sie jedoch langfristig die größere Herausforderung darstellen. Denn während die Vergütung künftig nur noch begrenzt steigen darf, entwickeln sich Löhne, Materialkosten und Energiekosten unabhängig davon weiter.

Gerade im Bereich der individuellen Einlagenversorgung wird diese Entwicklung spürbar

Die Herstellung individueller Einlagen ist personalintensiv. Hinzu kommen Materialkosten, beispielsweise für EVA-Schäume oder andere Einlagenwerkstoffe, sowie laufende Energie- und Betriebskosten. Steigen diese Kosten schneller als die zulässigen Vergütungen, entsteht eine wirtschaftliche Schere: Die Kosten pro Versorgung steigen, während die erzielbaren Erlöse nicht im gleichen Maß wachsen können.

Anders als der 3-Prozent-Abschlag handelt es sich dabei nicht um einen vorübergehenden Effekt. Vielmehr verändert sich die wirtschaftliche Ausgangslage dauerhaft. Natürlich lassen sich steigende Energiepreise oder Tarifentwicklungen nicht durch einzelne Betriebe beeinflussen.
Umso wichtiger wird die Frage: Wie effizient werden die vorhandenen Ressourcen eingesetzt?

Viele Betriebe kennen Situationen wie diese:
• Kundendaten werden mehrfach erfasst.
• Informationen müssen zwischen Verkauf, Werkstatt und Verwaltung weitergegeben werden.
• Rückfragen verzögern die Produktion.
• Analysen und Dokumentationen liegen in verschiedenen Systemen vor.

Jeder einzelne Vorgang kostet nur wenige Minuten. Über viele Versorgungen hinweg summiert sich daraus jedoch ein erheblicher Aufwand.

Produktivität wird zum Wettbewerbsfaktor

Wenn der Spielraum auf der Erlösseite kleiner wird, gewinnt die Produktivität auf der Kostenseite an Bedeutung. Dabei geht es nicht darum, Mitarbeitende schneller arbeiten zu lassen. Es geht darum, unnötige Arbeitsschritte zu reduzieren.
Weniger Medienbrüche, weniger doppelte Datenerfassung und ein besserer Informationsfluss zwischen Analyse, Beratung, Produktion und Nachbetreuung helfen dabei, vorhandene Ressourcen gezielter einzusetzen.

Besonders vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels wird dieser Aspekt für viele Betriebe künftig noch wichtiger werden.

Genau hier setzt der molibso-Prozess an: Statt einzelne Arbeitsschritte isoliert zu betrachten, verbindet molibso Kundendatenerfassung, Analyse, Produktempfehlung, Hilfsmittelproduktion und Nachbetreuung in einem durchgängigen digitalen Workflow.

Informationen werden nur einmal erfasst und können entlang des gesamten Versorgungsprozesses genutzt werden. Das reduziert Verwaltungsaufwand, verkürzt Durchlaufzeiten und schafft mehr Transparenz für alle Beteiligten.

Das Ziel dabei ist nicht die Digitalisierung um ihrer selbst willen; das Ziel ist, wirtschaftliche Potenziale im Alltag sichtbar und nutzbar zu machen.

Fazit

Der 3-Prozent-Abschlag ist zeitlich befristet. Die Deckelung von Vergütungssteigerungen könnte die Branche dagegen deutlich länger beschäftigen.
Wenn Kosten schneller steigen als Erlöse, werden effiziente Prozesse zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Wer seine Abläufe frühzeitig optimiert und vorhandene Ressourcen möglichst effektiv nutzt, schafft die Grundlage, auch unter veränderten Rahmenbedingungen wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben.

GANTER Shoes – Komfort, der bewegt

GANTER Shoes – Komfort, der bewegt

Ganter Shoes Unternehmensvorstellung

GANTER Shoes steht seit über 100 Jahren für hochwertige Schuhe, die eines in den Mittelpunkt stellen: gesundes, natürliches Gehen. Was 1922 als Spezialist für fußgerechte Schuhe begann, hat sich heute zu einer international erfolgreichen Marke entwickelt, die in mehr als 18 Länder exportiert und Teil der LORENZ Shoe Group ist. Trotz dieser Größe bleibt GANTER seinen Wurzeln treu – mit einem klaren Fokus auf Passform, Komfort und Qualität.

Der Markenclaim „natürlich gehen“ ist dabei mehr als nur ein Leitsatz. Er beschreibt ein ganzheitliches Verständnis von Bewegung: authentisch, komfortabel und im Einklang mit den Bedürfnissen des Körpers. „Uns hat die Mehrdeutigkeit des Wortes „natürlich“ schon immer gefallen – im Sinne von „echt“, „authentisch“, aber auch „selbstverständlich“. Der Claim bezieht sich sowohl auf unsere natürlichen Materialien als auch auf das natürliche Laufgefühl beziehungsweise die Abrolldynamik unserer Schuhe,“ so Stefan Yoon, der bereits seit mehr als 20 Jahren Head of Marketing bei GANTER ist.

In einer Zeit, in der selbst eine jüngere Zielgruppe zunehmend Wert auf Gesundheit und Tragekomfort legt, trifft GANTER damit genau den Nerv der Zeit.

Gemeinsame Werte als Basis der Zusammenarbeit

Dass GANTER und molibso zusammengefunden haben, ist kein Zufall. Beide Unternehmen verfolgen ein ähnliches Ziel: Menschen besser zu bewegen – durch fundiertes Wissen, hochwertige Produkte und die Verbindung von Technologie und Beratung.

Der erste Kontakt entstand auf der OTWorld-Messe 2024 in Leipzig. Was die Zusammenarbeit besonders macht, bringt Stefan Yoon auf den Punkt: „Uns begeistert das Engagement und die Leidenschaft des Teams sowie die Intelligenz ihrer Produkte.“

Seitdem ist viel passiert: Unter dem Titel GANTER AKTIV-Events fanden schon eine Vielzahl an gemeinsamen Veranstaltungen in Deutschland und Österreich statt. Gemeinsam mit einem Schuhhaus, das GANTER-Schuhe verkauft, können die Teilnehmer zunächst eine kostenlose Ganganalyse im Fit Trailer von molibso machen, um anschließend den idealen GANTER-Schuh direkt im Schuhhaus ihres Vertrauens zu erwerben.

Aktuell steht ein neues Projekt zwischen GANTER und molibso in den Startlöchern, das die Kooperation der beiden Unternehmen auf das nächste Level bringen wird.

Die Zusammenarbeit zwischen GANTER und molibso zeigt, wie sich traditionelles Schuhhandwerk und moderne Technologie sinnvoll ergänzen. Während GANTER mit Erfahrung, Produktkompetenz und klarer Markenhaltung überzeugt, liefert molibso die passenden Werkzeuge, um diese Qualitäten sichtbar und messbar zu machen.

Oder, anders gesagt: eine Partnerschaft, die bewegt – im wahrsten Sinne des Wortes.

dyneos-System im ersten Running Point Store auf der Kö

dyneos-System im ersten Running Point Store auf der Kö

Running Point Düsseldorf

Mit dem ersten stationären Store auf der Düsseldorfer Königsallee hat Running Point einen wichtigen Schritt vom reinen Online‑Fachgeschäft in den stationären Handel gemacht. In exponierter Lage – direkt neben Tennis Point und mit direktem Durchgang zwischen beiden Stores – trifft digitales Know-how nun auf persönliche Beratung.

Seit rund einem Monat ist dort auch das dyneos‑System im Einsatz. Die Messtechnik wurde bodengleich in die Fläche integriert und fügt sich nahtlos in das hochwertige Store‑Konzept auf der Kö ein.

Die Technik bei Running Point im Überblick

Installiert ist eine 2 m lange Druckmessplatte, eingebaut in eine bodengleiche Gangstrecke, sodass ganz natürlich darüber gejoggt werden kann. Ergänzt wird das System durch ein Full‑HD‑USB‑Kamerasystem, unser Signature Light sowie einen Bedienkiosk mit 24″‑Touchscreen. Für die Analyse kommt die dyneos SMART‑Software zum Einsatz.

Weitere Infos unter: https://www.running-point.de

Neuer Standort, neue Technik bei bmo

Neuer Standort, neue Technik bei bmo

bmo

Die Orthopädie Schuhtechnik bmo in Wermelskirchen ist weitergewachsen und hat ihren neuen, größeren Betrieb inzwischen eröffnet – nur wenige Meter vom bisherigen Standort entfernt. Mit dem Umzug schafft das Team um Inhaber Volkan mehr Raum für moderne Versorgung und effiziente Abläufe.

Ein fester Bestandteil der neuen Räumlichkeiten ist das dyneos‑System. Besonders hervorzuheben: bm‑ortho ist der erste Betrieb, der unsere neue Kamerahalterung einsetzt.

Die Technik bei bmo im Überblick

Zum Einsatz kommt eine 2 m lange Druckmessplatte, die vollständig in eine 4,30 m lange Gangstrecke integriert ist. Ergänzt wird das System durch einen Bedienkiosk mit 24″‑Touchscreen, ein Full HD USB-Kamerasystem und unser Signature Light. Die Auswertung erfolgt über die dyneos SANI‑Software, die eine strukturierte und hygienische Erfassung der Messdaten ermöglicht.

Weitere Infos zum Betrieb: www.bm-ortho.de